Ganz schön schwierig: Zielperson läuft

Allgemein

(Quelle: Archiv, Stand August 2016)

Mal wieder ein besonderes Training für Amigo – die Zielperson sitzt/liegt/steht nicht irgendwo ganz ruhig, sondern ist in Bewegung.

Da Amigo im August 2016 auf einem sehr guten Trainingsniveau war, war ich sehr zuversichtlich, dass er die Person anzeigen wird. Amigo sucht die junge Dame zum ersten Mal, er kannte sie nicht.

Auf dem Video seht Ihr das Ende des Trails. Bis dahin hat Amigo schön gearbeitet, sich aus dem Geruchspool der Person, wo sie auf unser Startsignal gewartet hat,  in die richtige Richtung herausgearbeitet.

Was geschieht?

Amigo läuft mehrmals direkt an der Person vorbei. Erst als diese stehenblieb und mit etwas Unterstützung, hat er die Person angezeigt.

Das Bellen am Schluss – sowie schnüffeln und markieren zwischendurch – zeigen den hohen Stresspegel von Amigo, den diese Aufgabe ihm bereitet hat. Erst nachdem ich die Zielperson gebeten habe, stehen zu bleiben, konnte Amigo die Anzeige machen.

Nach einer Erholungspause durfte Amigo zur Motivation Frauchen suchen, dann war seine Trail-Welt wieder in Ordnung.

Weshalb es so schwierig war?

Ich vermute, Amigo hat nach einem Geruchspool gesucht, da alle unsere Versteckpersonen sich immer längere Zeit am Zielort aufgehalten haben. Und sei es nur eine Minute, das genügt der Hundenase, um dies als einen Erfolgsfaktor für das Ziel zu definieren.

Je Variantenreicher die Versteckpersonen am Trail-Ende positioniert sind, desto spannender ist die Aufgabe für die Hunde und die Menschen. Und den Spaß gibt’s inklusive.

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